Zitterpappel bringt Schwung in den Beelitzer Stadtwald
Schon ein leichter Windhauch bringt ihre Blätter zum Flirren und verleiht ihr den besonderen Schwung: Die Zitterpappel macht ihrem Namen alle Ehre! Bürgermeister Bernhard Knuth, Stadtförster Martin Schmitt und die Amtsleiter Alexander Brunke, Matthias Weigt und Torsten Zado haben am heutigen Montag zwei Exemplare des Baumes des Jahres 2026 im Stadtwald gepflanzt.
„Die Zitterpappel ist ein echter Pionierbaum. Sie wächst auf dem Beelitzer Boden hervorragend, ist recht anspruchslos – und wunderschön anzuschauen! Die Pappel bildet ein großes Wurzelgeflecht und besiedelt so größere Flächen in erstaunlichem Tempo, wie man auch auf der ehemaligen Waldbrandfläche in Fichtenwalde beobachten kann“, so Bürgermeister Bernhard Knuth.
„Die Zitterpappel wird auch als Espe bezeichnet. Die langen Blattstiele ermöglichen bei Wind das sprichwörtliche Zittern wie Espenlaub. Manche Menschen sprechen hier sogar von einem lauten Baum, da schon kleine Windstöße ausreichen, um ein Rauschen im Blattwerk auszulösen“, erklärt Martin Schmitt.
Seit 1989 benennt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald den Baum des Jahres, der als Tradition seit zahlreichen Jahren auch im Stadtwald gepflanzt wird. Inzwischen ist eine ganze Allee der Bäume des Jahres entstanden.
Die Zitterpappel wurde nicht nur wegen ihrer Eigenschaft, Flächen schnell zu besiedeln, ausgewählt. Sie dient auch vielen verschiedenen Tieren als Lebensraum. Allein mehr als 60 Schmetterlingsarten nutzen die Bäume als Futterquelle.



