Landesweiter Start der Heidelbeersaison auf dem Jakobshof
Auf dem Jakobshof in Beelitz ist am heutigen Montag offiziell die Brandenburger Heidelbeersaison eröffnet worden. Landwirtschaftsstaatssekretär Dr. Stephan Nickisch, Landwirt Jürgen Jakobs, der Präsident des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg Klaus Henschel sowie die Beelitzer Ortsbürgermeisterin Karin Höpfner haben um 12 Uhr den offiziellen Startschuss gegeben.
„Die Heidelbeeren sind eine gute und wichtige Ergänzung zum Spargel in und um Beelitz. Allein unser Hof baut auf rund 50 Hektar Heidelbeeren an, mit rund 180 Erntehelfern ernten wir bis zum Saisonende Mitte September zwischen 350 und 400 Tonnen Heidelbeeren“, sagt Jürgen Jakobs zur Eröffnung.
„Die Heidelbeere ist mittlerweile zu einer Erfolgsgeschichte des Obstbaus geworden. Vor gut zehn Jahren wurden in Brandenburg noch auf knapp 120 Hektar Kulturheidelbeeren angebaut. Heute ist sie mit einer Anbaufläche von über 400 Hektar die wichtigste Strauchbeerenkultur unseres Landes. Heidelbeeren sind gesund, vielseitig verwendbar und schmecken besonders dort gut, wo sie wachsen und geerntet werden“, erklärt der Staatssekretär.
Verbraucherinnen und Verbraucher sollten deshalb beim Einkauf auf heimische Beeren achten. Denn wer regionale Produkte kauft, entscheidet sich laut Nickisch nicht nur für Qualität – Regionalität schont durch kurze Transportwege das Klima, unterstützt die Brandenburger Betriebe und stärkt dadurch die Wertschöpfung vor Ort.
Die Beelitzer Heidelbeeren gibt es ab sofort auf allen Höfen zu kaufen sowie in fast allen Supermärkten der Region. Heidelbeeren gelten als echtes Superfood: Sie enthalten die Vitamine A, C und E, Kalium sowie Antioxidantien. Sie sind ballaststoffreich, kalorienarm und wirken antioxidativ; damit unterstützen sie die Zellgesundheit und können entzündungshemmende Eigenschaften entfalten.





