Erfolgreicher jährlicher Test der Katastrophenschutz-Leuchttürme

Erfolgreicher jährlicher Test der Katastrophenschutz-Leuchttürme

Bei langanhaltendem Stromausfall das Handy laden, sich aufwärmen und Informationen zur aktuellen Lage erhalten: Das können die Beelitzerinnen und Beelitzer im Ernstfall an den Sporthallen der Oberschule und der Fichtenwalder Grundschule. Die beiden vom Landkreis und der Stadt Beelitz als Katastrophenschutz-Leuchttürme eingerichteten Hallen haben die jährlichen Tests der Technik vor kurzem wieder erfolgreich absolviert. Bürgermeister Bernhard Knuth und Ordnungsamtsleiter Bernd-Rüdiger Ahlfeld haben sich am heutigen Dienstag von Stadtwehrführer Mathias Jahn die Technik zeigen lassen.

Über mobile dieselbetriebene Aggregate können die beiden Hallen unabhängig vom restlichen Netz mit Strom versorgt werden. Das funktioniert über Einspeisestellen für die Hallenelektronik. „Das haben wir kürzlich wieder erfolgreich getestet. Die Versorgung der Hallen funktioniert problemlos. In Fichtenwalde haben wir zudem eine eigene Tankvorrichtung mit ausreichenden Dieselreserven“, erklärt Mathias Jahn. Die Stadt verfügt über drei mobile Aggregate, die neben den beiden Hallen auch die Feuerwehren in Beelitz und Elsholz sowie den Bürgerservice mit Strom versorgen können.

„Wir haben mit den Leuchttürmen moderne Anlaufstellen im Katastrophenfall für die Beelitzerinnen und Beelitzer. Zu Jahresanfang hat das Beispiel in Berlin gezeigt, dass ein großflächiger Stromausfall auch in Deutschland möglich ist und die Menschen dann für viele Dinge des Alltags auf diese Anlaufstellen angewiesen sind“, so Bürgermeister Bernhard Knuth.

Sollte es zu einem Katastrophenfall kommen, können in den Hallen innerhalb kürzester Zeit sowohl Lademöglichkeiten für Handys und andere mobile Geräte angeboten als auch Kochmöglichkeiten bereitgestellt werden. Vor Ort erhalten die Bürger zudem Informationen über die aktuelle Lage. Sollten, etwa wegen eines herannahenden Waldbrandes, Evakuierungen notwendig werden, können in den Hallen auch Schlafmöglichkeiten geschaffen werden. Die Stadt hat dafür Feldbetten eingelagert.