Bürgermeister verärgert über Vorfälle von Vandalismus und Bedrohung
Bürgermeister Bernhard Knuth zeigt sich verärgert und betroffen ob der jüngsten Vorfälle von Bedrohung und Vandalismus in Beelitz. Nachdem in der vergangenen Woche mehrere Jugendliche von drei 18 bis 20-Jährigen bedroht worden sind und die Polizei die Tatverdächtigen stellen und vorübergehend festnehmen konnte, haben gestern Jugendliche vom Skatepark aus Gegenstände über einen Zaun in das Freibad geworfen.
Dabei ist auch eine Glasflasche auf der Wasserrutsche zerbrochen, ein rutschendes Kind wurde durch die Scherben verletzt. Die Mitarbeiter des Freibades haben sofort die Polizei verständigt und Anzeige wegen Körperverletzung gestellt.
„Es ist schockierend, wie leichtsinnig einzelne Menschen mit der Gesundheit und der Sicherheit ihrer Mitmenschen umgehen. Traurig stimmt auch, wie wenig Wertschätzung diese Menschen dem in unser Stadt mit großen Anstrengungen geschaffenen Angebot an Freizeitmöglichkeiten und Lebensqualität entgegenbringen. Es handelt sich hierbei um ein gesamtgesellschaftliches Problem, das nicht in der Verantwortung einer einzelnen Kommune liegt und auch nicht durch eine Kommune gelöst werden kann“, sagt Bernhard Knuth.
Die Stadt Beelitz schafft viele gesellschaftliche Angebote besonders für Jugendliche. Durch den Träger Stiftung Job werden in Beelitz und Fichtenwalde Jugendclubs betrieben. Auch die mobile Jugendarbeit in der Stadt wurde in den vergangenen Jahren verstärkt. Die Möglichkeiten einer Kommune, Vorfälle wie die der vergangenen Tage zu verhindern, sind jedoch stark begrenzt. Beelitz wird weiter auf eine enge Zusammenarbeit mit der Polizei und der Stiftung Job setzen. Dies kann jedoch nicht verhindern, dass sich Einzelne nicht an die Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens halten.

