Bürgermeister dankt Beelitzer Kameraden für außergewöhnlichen Einsatz

Feuerwehreinsatz im Wohngebiet

Foto: Feuerwehr Beelitz

Bürgermeister dankt Beelitzer Kameraden für außergewöhnlichen Einsatz

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Beelitz und ihrer Ortsteile haben schwere Stunden hinter sich: 52 Einsätze haben die 45 Kameradinnen und Kameraden allein am Donnerstag absolviert, 50 davon waren witterungsbedingt.

„Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Beteiligten für den ausdauernden Einsatz, den sie gestern von den frühen Morgenstunden bis in den späten Abend hinein gezeigt haben. Das verlangt einen hohen körperlichen Einsatz, ist nicht immer ungefährlich und auch eine Belastung für das Familienleben der Mitglieder. Das Engagement gerade in diesen stürmischen Tagen verdient unsere Hochachtung, größte Wertschätzung und noch einmal herzlichen Dank!“, so Bürgermeister Bernhard Knuth. „Leider werden sich die Kameradinnen und Kameraden aller Voraussicht nach nicht gleich von den Einsätzen erholen können, da eine weitere stürmische Nacht bevorsteht. Ich wünsche allen, dass sie diese Nacht unbeschadet überstehen und die anstehenden Herausforderungen weiter so hervorragend meistern.“

Bei den witterungsbedingten Einsätzen am Donnerstag handelte es sich zumeist um die Räumung von Bäumen oder großen Ästen, die Straßen und Gehwege blockierten. Neben vielen Straßen in den Wohngebieten war am Donnerstagabend mit der B2 auch die wichtigste Straße der Stadt zeitweise gesperrt.

Viele Feuerwehrmitglieder sind Mitarbeiter des städtischen Bauhofes. Dadurch kann die Technik der Stadt Beelitz unkompliziert bei den Einsätzen genutzt werden. Und natürlich stellt die Stadt Beelitz die Mitarbeiter für Einsätze während der Arbeitszeit frei.

„Wir möchten uns auch ausdrücklich bei allen anderen Arbeitgebern bedanken, die das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter wertschätzen und sie für Einsätze der Feuerwehr freistellen. Nur, wenn die Ehrenamtler für ihren Dienst auch freigestellt werden, ist es möglich, Gefahrensituationen schnellstmöglich zu beseitigen“, so Bernhard Knuth weiter.

Bereits Ende Januar mussten die Feuerwehren wegen eines Sturmtiefes zu vielen Einsätzen ausrücken. Die Herausforderungen für die Feuerwehren der Region haben in den vergangenen Jahren zugenommen, unter anderem weil Bäume durch Dürreperioden geschwächt sind. Die Stadt Beelitz hat jedoch in den vergangenen Jahren durch Investitionen in die Gerätehäuser, in neue Fahrzeuge und in die technische Ausstattung dafür gesorgt, dass die Männer und Frauen der Feuerwehr bestmögliche Voraussetzungen für die Erfüllung ihrer Aufgaben haben, und wird hier weiter investieren. Der von den Stadtverordneten beschlossene Gefahrenabwehrbedarfsplan sieht 4,8 Millionen Euro für Investitionen in die Freiwilligen Feuerwehren vor.