Beelitz dankt herzlich für Schenkung von Geidel-Gemälde
Die Stadt Beelitz bedankt sich ganz herzlich bei Irmgard Maass für die Schenkung eines Gemäldes von Gerhard Geidel. Geidel gilt als einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts aus unserer Region. Der 1925 in Beelitz geborene Künstler zeichnete vor allem maritime Motive sowie historische Stadtansichten von Potsdam und Berlin.
Aus seiner Geburtsstadt Beelitz sind bisher kaum Motive bekannt. Umso erfreulicher ist die jetzige Schenkung. Das Ölgemälde zeigt die idyllische Ansicht des Turms der Stadtpfarrkirche sowie der Wiesenlandschaft vor den Toren der Stadt vom Nieplitzufer aus betrachtet. Große Holzmieten sind feinsäuberlich auf den Wiesen gestapelt, Fluss und Stadt werden von sattgrünen Bäumen gerahmt.
„Das Gemälde war ursprünglich im Besitz meiner Großeltern Hedwig und Walter Gutsch und zierte in ihrer Wohnung in der Trebbiner Straße 31 eine Wohnzimmerwand“, erklärt die bisherige Besitzerin Irmgard Maass. Das undatierte Werk aus dem Nachlass ihrer Mutter ist noch im originalen Holzrahmen aus der Entstehungszeit.
„Ich bedanke mich ganz herzlich für diese Schenkung! Mit dem Foyer des Deutschen Hauses erhält das Bild einen ehrwürdigen, repräsentativen Platz. Viele Besucher werden sich künftig an der idyllischen Landschaft erfreuen“, so Bürgermeister Bernhard Knuth.
Die Werke von Gerhard Geidel finden sich in vielen Museen und privaten Sammlungen im In- und Ausland. Ausstellungen mit seinen Werken gab es unter anderem auf dem Hamburger Museumsschiff Rickmer Rickmers. Durch die Schenkung wird Geidel, der im Jahr 2011 verstorben ist, nun auch wieder in seiner Geburtsstadt präsent sein.

